MEINE MEINUNG

Auf den folgenden Seiten finden Sie alle meine Statements aus den Ausgaben des Stadtjournals und den Zeitungen der ÖVP Gleisdorf.


   

Stadtjournal Dezember 2006

Wichtige Entwicklungsentscheidungen stehen an

Das Instrument der Flächenwidmung ist eines jener Mittel, mit dem eine Gemeinde die Entwicklung der Kommune effektiv steuern und beeinflussen kann. Derzeit ist die Flächenwidmungsplanrevision im Gange. Die meisten Problemstellungen sind dabei faktisch gelöst. Offen ist noch, welche Widmung die Fläche der ehemaligen „Kiwisch-Gründe“ – diese liegen zwischen der Landesbahn, dem Schleppgleis Richtung Magna, der LB 54 im Norden und dem GEZ im Süden – in Zukunft haben soll. Heute ist diese rund 30.000 m² große Fläche als „Einkaufszentren 3“ gewidmet, eine Ausweisung, die die Errichtung von großflächigen Handelszonen (Möbelhäuser, Baumärkte, etc) ermöglichen würde. Mit der letzten Novelle des Raumordnungsgesetztes wurde diese Widmung eliminiert, eine dezidierte Nachfolgewidmung seitens des Gesetzgebers wurde nicht definiert.

Unsere Stadt hat bekanntlich eine schon bereits sehr gute Abdeckung mit Handelsflächen. Laut vorhandenen Studien ist auch die Kundenzufriedenheit mit dem angebotenen Warensortiment sehr hoch. Was soll also noch hinzukommen? Was verträgt der Markt, ohne dass zusätzliche Flächen gleichzeitig das Sterben anderer Geschäfte bedeutet? Wie soll Gleisdorf auf die Entwicklung in Graz, Weiz und Hartberg reagieren? Die sich daraus ergebende Frage lautet: Wie soll diese Fläche gewidmet werden, dass damit eine gescheite und verantwortungsvolle Entscheidung für die Zukunft getroffen wird?

Der Ansatz der Stadt war, dazu eine Expertenmeinung einzuholen. Dipl.-Ing. Wolfgang Richter der europaweit agierenden Firma Regioplan erstellte auf Basis vorhandener Daten eine Analyse der Situation vor Ort und formulierte sein Resümee in folgenden Varianten:

Variante 1 – Es bleibt so wie es ist.

In diesem Fall würde Gleisdorf als Wirtschaftsstandort massiv verlieren, zumal nahe gelegene Einkaufszentren in Graz-Liebenau oder in Weiz Kaufkraft abziehen würden. Die Verlierer wären in erster Linie die kleineren Geschäfte.

Variante 2 – Die Flächen werden zu Handelsflächen ohne Lebensmittelmärkte

In diesem Fall sieht das Szenario nicht ganz so duster aus, einen wirklichen Attraktivitätssprung macht Gleisdorf damit nicht. Stagnation wäre in diesem Fall noch die beste Entwicklung.

Variante 3 - Die Flächen werden zu Handelsflächen mit Lebensmittelmärkten

Laut Richter sollte ein sehr großer Lebensmittelmarkt das Zentrum und den Hauptmagneten dieser Fläche bilden. Daneben sollten sich großflächige Diskonter ansiedeln. Gleichzeitig müssen aber alle anderen Handelsbetriebe in der Stadt an ihrer Attraktivität arbeiten, Konkurrenz zwischen den Zentren sollte vermieden werden. Nur so – so die Studie der Regioplan – könne gewährleistet werden, dass sich durch eine Intensivierung des Warenangebotes der Handelsstandort Gleisdorf weiterhin behaupten könne und auch alle Betriebe Wachstumspotenziale hätten.

Als Verantwortung tragende PolitikerInnen müssen sich die GemeinderätInnen in den nächsten Wochen entscheiden. Das Beste für Gleisdorf ist gefragt. Wenn Sie mich heute fragen würden, was das ist, könnte ich Ihnen keine exakte Auskunft geben. Der Kopf sagt, dass eine massive Erweiterung gut für die Wirtschaft ist, der Bauch sagt, dass deswegen nicht mehr Geld vorhanden ist. Möglicherweise stehen wir in einigen Jahren vor den leeren Handelsruinen in Seiersberg, Center West, Murpark, die sich gegenseitig ausgelöscht haben. Gleisdorf sollten derartige Ruinen erspart bleiben. Über die weitere Entwicklung werde ich Sie am Laufenden halten.

 
 
 

Plenarrede zu Standards bei Ladestationen

Energie und Klimaschutz sind wohl die wichtigsten und nachhaltigsten Zukunftsthemen. Wir wissen, hier muss noch viel geschehen! Ein Mosaikstein dazu wurde heute auf den Weg gebracht. Auf Basis der Initiative von Bundesministerin Elli Köstinger, wurde das Gesetz, mit dem einheitliche Standards für E-Ladestationen und alternative Antriebe geschaffen werden, heute mit großer Mehrheit verabschiedet. Es war mir Ehre und Freude, für den Beschluss dieses Gesetzes werben zu dürfen. HIER geht es zur Rede.

Plenarrede zur Baukultur

In der Plenarsitzung durfte ich zum Thema "Baukultur" sprechen – ein Thema, das vielleicht kein großes Breiteninteresse erweckt, das aber allemal große Breitenwirkung hat. Denn Baukultur umgibt uns Tag für Tag, Land auf, Land ab. HIER geht es zur Rede.

62 Sekunden

Peter L. Eppinger präsentiert in 62-Sekunden-Videos alle 62 Abgeordneten des Team Kurz. Hier gibt es das Interview und den Wordrap, zu dem er mich vor einigen Tagen eingeladen hat.

Nationalratswahl 2017

Am Sonntag, den 15.10.017 fiel eine Richtungsentscheidung! SEBASTIAN KURZ und die NEUE ÖVP haben den Sieg errungen und wird einen neuen Weg und neuen Stil in der Politik bewirken!

Das Team für den 15. Oktober 2017

Gemeinsam mit Dr. Karin Ronijak, Ing. Susanne Brandtner und Sarah Schmidjell hatte ich die große Ehre für den Bezirk Weiz Kandidat für die Nationalratswahl am 15. Oktober zu sein. Der Bezirk Weiz hat sich einstimmig zu diesem Team bekannt und geht mit noch nie dagewesener Geschlossenheit in diese Wahlbewegung – für Sebastian Kurz, für einen neuen Weg der Politik!

Die Themen 2015 - 2020

Hier finden Sie all jene Themen, für die mein Team und ich in den kommenden Jahren eintreten und konsequent daran arbeiten werden, diese für unsere Stadt umzusetzen. Dieses Programm ist ein Ergebnis hunderter Hausbesuche, persönlicher Gespräche, zweier Klausuren und vieler inhaltsstarker Diskussionen – ein guter Boden für eine erfolgreiche Zukunft von Gleisdorf!