Plenartag September 2024

Reformen und Budgetpolitik in Österreich

Österreichs Budgetpolitik konnte sich trotz der Herausforderungen der letzten Jahre, darunter Krisen und eine schwache Konjunktur, behaupten. Das verdankt das Land nicht zuletzt einem umsichtigen Finanzminister, der wichtige Reformen, etwa im Pflegebereich, auf den Weg gebracht hat. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die NEOS in den vergangenen Jahren bei wesentlichen Entscheidungen oft nicht mitgestimmt haben, insbesondere wenn es darum ging, den Menschen schnell zu helfen – sei es nach der Pandemie, den gestiegenen Energiepreisen oder der Inflation.

Volksbegehren: Erste Lesungen und Ausschusszuweisungen

Vier Volksbegehren wurden in erster Lesung behandelt und den zuständigen Ausschüssen zugewiesen. Dabei handelt es sich um folgende Initiativen:

  • „Kein NATO-Beitritt“
  • „Essen nicht wegwerfen!“
  • „Glyphosat verbieten!“
  • „Nein zu Atomkraft-Greenwashing“

Bundesrechnungsabschluss 2023

Der Bundesrechnungsabschluss für 2023 zeigt, dass Österreich weiterhin mit makroökonomischen Herausforderungen konfrontiert ist. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und die hohe Inflation sowie gestiegene Zinsen in den letzten Jahren haben die öffentlichen Finanzen erheblich belastet. Auch 2023 war der Bundeshaushalt durch verschiedene Hilfsmaßnahmen geprägt, um die Folgen der Krisen abzufedern.

Beschlossene Pensionsanpassung 2025

Die Pensionsanpassung für 2025 wurde beschlossen und orientiert sich am Gesamtpensionseinkommen. Pensionen bis 6.060 Euro erhalten eine volle Anpassung von 4,6 %. Pensionen, die diesen Betrag übersteigen, werden nur um einen Fixbetrag von 278,76 Euro angepasst, um insbesondere hohe Sonderpensionen zu begrenzen. Darüber hinaus bleibt die Aliquotierung der ersten Pensionsanpassung ausgesetzt, um längeres Arbeiten weiter zu fördern.

Abschaffung der kalten Progression: Umfassende Entlastung für Steuerzahler

Mit der Abschaffung der kalten Progression wird ein historischer Schritt hin zu mehr Leistungsgerechtigkeit und einer spürbaren Steuerentlastung für die Bevölkerung gesetzt. Im kommenden Jahr werden die Steuerzahler insgesamt um fast 2 Milliarden Euro entlastet. Das Prinzip ist einfach: Die Steuerlast wird nicht automatisch durch die Inflation erhöht. Dadurch bleibt den Menschen mehr von ihrem Einkommen, und Gehaltserhöhungen werden nicht sofort von der Steuer aufgezehrt.

Konkret werden die ersten fünf Tarifstufen der Einkommenssteuer um fast 4 Prozent angehoben. Das bedeutet, dass jeder Steuerzahler von einer geringeren Steuerlast profitiert, und insbesondere niedrige und mittlere Einkommen werden dadurch entlastet. Darüber hinaus werden auch die Absetzbeträge, die Sozialversicherungsrückerstattung sowie alle relevanten Einkommens- und Einschleifgrenzen an die Inflation angepasst. Diese umfassende Anpassung stellt sicher, dass die steuerliche Entlastung auf breiter Basis spürbar wird und vor allem Menschen mit geringeren Einkommen mehr Geld in der Tasche bleibt.

Auch Alleinverdienende und berufstätige Alleinerziehende profitieren erheblich: Sie erhalten zusätzlich 60 Euro pro Monat und Kind, was bei zwei Kindern eine jährliche Ersparnis von 1.440 Euro bedeutet. Diese gezielte Maßnahme unterstützt besonders jene, die ohnehin finanziell stärker belastet sind.

Darüber hinaus werden auch die Reisekostenvergütungen angepasst: Das Tagesgeld bei Inlandsdienstreisen steigt auf 30 Euro, das Nächtigungsgeld auf 17 Euro. Das Kilometergeld für Pkw, Motorräder und Fahrräder wird auf 50 Cent pro Kilometer erhöht, was insbesondere Berufspendlern zugutekommt. Der Kostenersatz für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel bei Dienstreisen wurde ebenfalls angehoben und beträgt nun 50 Cent pro Kilometer für die ersten 50 Kilometer. Zudem wird die sachbezugsfreie Wohnfläche für Dienstwohnungen auf 35 m² erhöht, und Gemeinschaftsräume werden künftig aliquot statt voll berechnet, was insbesondere die Wohnsituation von Bediensteten verbessert.

Zusätzlich wird auch die Freigrenze für sonstige Bezüge an die Inflation angepasst, wodurch weitere steuerliche Entlastungen ermöglicht werden. Um Kleinunternehmer zu entlasten, wird die Kleinunternehmergrenze auf 55.000 Euro erhöht. Diese neue Grenze gilt sowohl für die Umsatz- als auch für die Einkommensteuer und beseitigt damit eine bestehende Unstimmigkeit, die Kleinunternehmer bislang benachteiligte.

Dienstrechtsnovelle 2024: Umfassende Reformen im öffentlichen Dienst

Mit der Dienstrechtsnovelle 2024 wurden zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst beschlossen. Dazu zählen unter anderem Entlastungen für Lehrerinnen und Lehrer, eine verpflichtende Führungskräfte-Ausbildung, die Einführung von Sicherheitsmaßnahmen bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen sowie die Anhebung der Besoldung im Gesundheits- und Krankenpflegedienst. Weitere Maßnahmen betreffen die Gehaltsstruktur für Militärpersonen und die Umsetzung der Mindestlohn-Richtlinie.

Weitere Beschlüsse und Vorlagen

Zusätzlich wurden im Plenum die Mitglieder des parlamentarischen Datenschutzkomitees gewählt und Vorlagen des Haupt- und Immunitätsausschusses behandelt. Diese Entscheidungen zeigen die Bandbreite der Themen, die aktuell in Österreich politisch verhandelt und beschlossen werden.

Mit diesen Beschlüssen hat das Parlament entscheidende Weichen gestellt, um auf die aktuellen Herausforderungen zu reagieren und notwendige Reformen umzusetzen.

 
 

DANKE!

Vielen DANK!

Das sind die Ergebnisse der Gemeinderatswahl vom 23.03.2025 Gleisdorf, in Klammer sehen Sie die Ergebnisse von 2020:

  • ÖVP: 2528 Stimmen (2565), 46,10% (57,87%), 15 Mandate (18)
  • SPÖ: 541 Stimmen (558 ), 9,87% (12,59%), 3 Mandate (4)
  • FPÖ: 1377 Stimmen (441), 25,11% (9,95%), 8 Mandate (3)
  • GRÜNE: 795 Stimmen (868), 14,50% (19,58%), 4 Mandate (6)
  • NEOS: 243 Stimmen (0), 4,43% (0 %), 1 Mandat (0)

Mein persönliches Info-Service für Sie!

Transparenz ist für mich eines der wichtigsten Gebote der Politik, der Kommunalpolitik ganz besonders. Und dazu gehören insbesondere gute Informationen aus erster Hand. Diese will ich Ihnen ab nun neben den bestehen Informationskanälen nun noch zusätzlich mit einem niederschwelligen persönlichen WhatsApp-Info bieten.

Wie geht das?

  1. Speichern Sie die Telefonnummer +43664602601205 als „BGM Stark Infoservice“ in Ihrem Handy.
  2. Senden Sie eine Nachricht mit Ihrem Vor- und Nachnamen und bestätigen Sie mit „OK“.
  3. Schon erhalten Sie künftig alle wichtigen Infos per WhatsApp.

Bitte beachten Sie: Auf die Nachrichten in diesem Format können Sie direkt antworten, Ihre Nachricht wird jedoch nur an mich gesendet, nicht an andere Empfängerinnen und Empfänger (kein Gruppenchat). Sie können sich jederzeit wieder abmelden, indem Sie „abmelden“ senden.

Also, bleiben wir im Gespräch! In persönlichen Begegnungen oder auch auf den digitalen Wegen.

Internationales Figurentheater Festival "puppille"

Mit insgesamt 35 Vorstellungen an 4 Festivaltagen spielen 12 Ensembles aus 6 Nationen für uns. Wie gewohnt, ist auch das 6. Internationale Gleisdorfer Figurentheater Festival hochkarätig und vielseitig!

Wir freuen uns auf Künstlerinnen und Künstler sowie Publikum von nah und fern! Ein Spektakel der Puppenspielkunst, das du nicht versäumen darfst. Lass dich entführen in die magische Welt des Puppentheaters! Sei herzlich willkommen!


Streetfoodmarket

DANKE!

Beim ÖVP-Stadtparteitag am 18.04.2022 wurde das gesamte Team des Stadtparteivorstandes mit 100% bestätigt, ich durfte mich über 97,6% der Delegiertenstimmen freuen und betrachte es als echten Auftrag für die kommenden fünf Jahre! Vielen Dank für das Vertrauen!

Die Themen 2025 - 2030

Hier finden Sie all jene Themen, für die mein Team und ich in den kommenden Jahren eintreten und konsequent daran arbeiten werden, diese für unsere Stadt umzusetzen.

Dieses Programm ist ein Ergebnis vieler persönlicher Gespräche, einer großen Umfrage, einer Bürgerveranstaltung, einer Arbeitsklausur und vieler inhaltsstarker Diskussionen – ein guter Boden für eine erfolgreiche Zukunft von Gleisdorf!

Da geht es zum Sieben-Punkte-Plan!